Summa summarum – die Schaugrabung bei der OÖ. Landesausstellung in Zahlen

Die verlorene Goldkette
Die Schaugrabung am Areal der Firma Büsscher & Hoffmann in Enns brachte einen ganz besonderen Fund zutage: Zwischen zwei Schotterschichten der römischen Straße lag eine römische Goldkette mit einem ebenfalls goldenen Anhänger. Die vollständig erhaltene „Fuchsschwanzkette“ ist ca. 35 cm lang und etwa 19 Gramm schwer. Lediglich die Glasperle des Anhängers ist gebrochen und ein Verschlussteil abgerissen. Es ist davon auszugehen, dass in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts eine reiche Dame aus Lauriacum diesen Verlust zutiefst bedauert hat. Für das Grabungsteam ist es das absolute Highlight der Forschungsarbeiten im Rahmen der Landesausstellung. Von Enns sind bisher nur sehr wenige Goldfunde bekannt und so dürfen sich die Besucher/innen auf ein weiteres Prunkstück im Museum Lauriacum freuen.

Besucherzahlen
Rund 4.500 Personen besuchten von 3. September bis 4. November 2018 die Schaugrabung „Taberna an der ersten Nordumfahrung von Enns“ und blickten den ArchäologInnen der Universität Salzburg und des OÖ. Landesmuseums über die Schulter. Sowohl Gruppen als auch EinzelbesucherInnen wurden von den GrabungsmitarbeiterInnen persönlich betreut.

Foto:
Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Dr. Stefan Traxler, Wissenschaftlicher Leiter der OÖ. Landesausstellung 2018, mit jener römischen Goldkette, die bei den Schaugrabungen am Areal der Firma Büsscher & Hoffmann in Enns gefunden wurde. Foto: Land OÖ

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Eine TABERNA auf dem Areal von Büsscher & Hoffmann

Archäologische Schaugrabung im Rahmen der OÖ. Landesausstellung 2018

Ein Teil der römischen Siedlung befindet sich auf dem Areal der Firma Büsscher & Hoffmann in Enns. Dort werden ArchäologInnen des OÖ. Landesmuseums und der Universität Salzburg eine taberna, ein römisches Haus mit Ladenfront, vollständig freilegen.

Bei dieser Schaugrabung kann das Publikum die archäologischen Arbeiten aus nächster Nähe beobachten und im Gespräch mit den ForscherInnen mehr über die Ausgrabungsstätte und die aktuellen Funde erfahren.
Öffnungszeiten: 3. September bis 4. November 2018, täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr
Allgemeine Führungen: Sa./So. um 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Schulklassen und Gruppen (ab 10 Personen) nach telefonischer Voranmeldung unter +43 (0)732 7720 52900

In den Straßen der römischen Ballungszentren herrscht reges Treiben, so auch in Lauriacum entlang der „ersten Nordumfahrung von Enns“. Der Großteil des Lebens spielt sich im öffentlichen Raum ab. Die Plätze und Straßen, an denen zahlreiche Geschäftslokale liegen, sind Begegnungszonen. Hier wird gehandelt, gegessen, getrunken, den unterschiedlichsten Gottheiten geopfert und über die neuesten Entwicklungen diskutiert.

Auf dem Areal der Firma Büsscher & Hoffmann liegt eine parallel zum Legionslager verlaufende Straße. Sie erschließt die römischen Siedlungsbereiche und die stark wirtschaftlich geprägte Zone im Norden von Lauriacum und mündet im Südwesten in die sog. Limesstraße. Zudem hat diese Hauptverkehrsachse durch eine Stichstraße aus dem rechten Lagertor (porta principalis dextra) eine direkte Anbindung zum Legionslager. Diese „Nordumfahrung“ von Lauriacum ist von besonderer Bedeutung für die Stadt. Hier liegen zahlreiche tabernae (Häuser mit Ladenfronten). Sie dienen einerseits als Wohnungen, andererseits als Produktionsstätten mit Verkaufsläden oder als Gasthäuser. Teilweise haben sie überdachte Portiken, also Säulengänge. Die Kunden müssen an dieser Geschäfts- und Lokalzeile somit auch bei Schlechtwetter nicht im Regen stehen.

Die geplante Standortentwicklung von Büsscher & Hoffmann ermöglichte im Jahr 2015 die archäologische Untersuchung eines großen Ausschnittes dieses römischen Siedlungsareals nördlich des Legionslagers. Die zu dieser Zeit größte Ausgrabung Österreichs erstreckte sich auf einer Fläche von rund 10.000 m² und wurde von der Grabungsfirma ARDIG durchgeführt. Das nordöstlich anschließende Areal wurde bereits in den Jahren 2003 bis 2007 erforscht. Beiderseits der Straße wurden mehrere römische Gebäude des 3. bis 4. nachchristlichen Jahrhunderts freigelegt. Als stratigraphisch besonders interessant erwies sich dabei Haus 3. Insgesamt konnten hier sechs Phasen bzw. zwei Bauperioden unterschieden werden. Die Grabungsarbeiten wurden 2015 auf dem Niveau von Phase II eingestellt. Die weitere archäologische Untersuchung wird im Rahmen einer Schaugrabung zur Oberösterreichischen Landesausstellung 2018 durch ArchäologInnen der Universität Salzburg und des OÖ. Landesmuseums fortgesetzt.

Finanzierung: Land Oberösterreich, Direktion Kultur, OÖ. Landesausstellung
Durchführung: OÖ. Landesmuseum & Universität Salzburg

Mit freundlicher Unterstützung durch:

> Fa. ARDIG
> Fa. Büsscher & Hoffmann
> Museum Lauriacum
> Österreichische Akademie der Wissenschaften / Österreichisches Archäologisches Institut
> Stadt Enns

Abbildung zum freien Download auf:
Landesausstellung Bildergalerie

Mehr Informationen unter www.landesausstellung.at
Führungen telefonisch unter: +43 (0)732 7720 52900
www.facebook.com/Landesausstellung

Lesen Sie auch den Blog der Gesellschaft für Archäologie in Oberösterreich – sonius:
Blog Schaugrabungen

     
     
     

IFD Award für die „KTM-Motohall“

Am Freitag, dem 27 September 2019 wurde im Rahmen eines Galaabends der internationalen Föderation des Dachdeckerhandwerks am 67 IFD Kongress in der Music Hall von Assambly Rooms in Endinburgh der IFD-Award 2019 verliehen. Dieser Preis ging erneut nach Österreich.

Mit insgesamt 86 eingereichten Objekten in den Kategorien Steildach, Flachdach, Metalldach und Fassade aus 11 verschiedenen Ländern der ganzen Welt, konnte in diesem Jahr ein neuer Rekord aufgestellt werden.

Von den vielen eingereichten Objekten wurden jeweils die besten vier Projekte der einzelnen Kategorien zur Wahl nominiert. Darunter Firmen aus Österreich, Lettland, der Slowakei, Ungarn, Irland, China, Kanada, Estland dem Vereinigten Königreich und den USA.
Die Begutachtung erfolgte durch ein Komitee unabhängiger Fachleute unter Beteiligung des IFD Vorstandes.

Auch in diesem Jahr wurden für die Vergabe des IFD Awards zwei Projekte, welche mit Abdichtungssystemen von Büsscher & Hoffmann ausgeführt wurden, eingereicht.
Eines davon die „Promenaden Galerie“ in Linz, ausgeführt von der Firma Enzenhofer aus Oberösterreich. Das zweite Objekt war die neue „KTM Motohall“ in Mattighofen welches von der Firma Heinrich GmbH & Co KG aus Salzburg realisiert wurde.

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Drei neue Scania LKW verstärken den Lieferservice bei Büsscher & Hoffmann

Perfekter Lieferservice zählt seit vielen Jahren zu den herausragenden Stärken von Büsscher & Hoffmann. Deshalb verstärkt das Unternehmen aus Enns auch 2019 den eigenen Fuhrpark um drei neue Scania-LKW. Alle Fahrzeuge sind mit einem 15 mto – Ladekran ausgestattet um die hochwertigen Bitumenbahnen an Ihren Bestimmungsort an der Baustelle zu heben.

„Als einziger Hersteller von Bitumenbahnen in Österreich betreiben wir einen eigenen Fuhrpark, der es uns ermöglicht unseren Kunden den bekannten Büsscher & Hoffmann Just in Time Lieferservice anzubieten. Wir bringen unsere hochwertigen Dach- und Abdichtungssysteme auf der Baustelle, genau dort hin, wo sie hingehören.“ so Geschäftsführer DI Karl Landl.

BÜSSCHER & HOFFMANN produziert Bitumen- und Polymerbitumenbahnen am Standort in Enns, und ist der Topanbieter in Österreich für Flachdach-, Gründach-, Brücken- und Bauwerksabdichtungen. Das Unternehmen erwirtschaftet mit über 100 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 60 Mio. € und exportiert europaweit.

Jetzt NEU: Büsscher Peridicht Connect

Büsscher Peridicht Connect ist ein Anschlussband aus Spezialbitumen mit einer eigens entwickelten Rillenoberfläche für den direkten Anschluss an Bauteile im Perimeterbereich.

Die ÖNORM B 3692 Planung und Ausführung von Bauwerksabdichtungen sieht vor, dass Abdichtungsanbindungen gegen Wasserhinterwanderung mit Befestigungsprofilen mit Epoxidharzanstrichen (bei geeigneten Untergründen) zu sichern sind.

Aufgrund von Betonfeuchte, Betonschlämmen oder Verschmutzungen durch das Erdreich ist die Verbindung zwischen Betonsockel und der Bitumenabdichtungsbahn oft fehlerbehaftet und nur punktuell kontrollierbar. Feuchtigkeit kann eindringen – Bauschäden sind die Folge.

Um dieses Problem zu lösen haben die Spezialisten von Büsscher & Hoffmann gemeinsam mit dem IFB, Institut für Flachdach- und Bauwerksabdichtung, eine saubere und sichere Lösung entwickelt:

Das Anschlussband wird einfach an der Schalung fixiert und direkt mitbetoniert.

Nach dem Betoniervorgang wird die Schalung entfernt und die Bitumenabdichtungsbahn kann einfach und sicher im Flämmverfahren an Büsscher Peridicht Connect angebunden werden.

Die speziell für diese Anwendung entwickelte Rillentechnik maximiert die Oberfläche und sorgt so für eine perfekte Verbindung mit dem Beton. Eine Wasserhinterwanderung der Abdichtung kann nicht mehr stattfinden. Normgemäße Zusatzmaßnahmen sind nicht mehr erforderlich. Das spart Zeit und Kosten.

Der neue Peridicht Connect Folder ist ab sofort zum Download verfügbar:
Peridicht Connect Folder

Jetzt NEU:

Auf einige Neuigkeiten möchten wir Sie an dieser Stelle besonders hinweisen:

  • Klemmschiene gemäß ÖNORM B 3692
  • NEU in unserem Programm finden Sie ab sofort auch: Peridicht Connect – Anschlussband für Perimeterabdichtung

Preisliste 2018/1

 

Büsscher & Hoffmann am 9. österreichischen Dachkongress

Auch heuer war Büsscher & Hoffmann am Dachkongress im Design Center Linz vom 01.-02. Februar mit seinem kompletten Verkaufsteam vertreten. Mit über 500 Fachbesuchern ging der neunte Dachkongress im Linzer Design Center zu Ende. Die praxisorientierte Messe rund um Flachdach, Steildach und Bauwerksabdichtung war auch für den Abdichtungsspezialisten Büsscher & Hoffmann ein voller Erfolg. Am Messestand stellte die Ennser Firma seine kompetenten Systemlösungen für Flach- und Steildächer sowie Bauwerksabdichtung vor.

Bereits vor dem Eingang wurden die Besucher durch einen LKW mit Entladekran und Anhänger auf ein Highlight des exzellenten Service des Unternehmens aufmerksam gemacht. Für die zeitgerechte Lieferung stehen 7 LKW aus dem hauseigenen Fuhrpark zur Verfügung – getreu dem Motto: „Unseren LKW können Sie überholen, unseren Service nicht.“

   

Ein weiteres Aushängeschild im Service ist das engagierte Büsscher & Hoffmann-Verkaufsteam, welches die Gäste am Messestand willkommen hieß und betreute.

      

Vor allem die spannenden Fachvorträge und Workshops wurden von den Besuchern mit großem Interesse besucht. Diskutiert wurde auch über die neuesten Trends bei der Dach- und Gebäudeabdichtung.

Büsscher Dachchecker-Party

Die von Büsscher & Hoffmann organisierte Dachchecker-Party, die am Donnerstag im Anschluss an den Dachkongress stattfand, war auch heuer wieder ein absolutes Highlight. Gemeinsam mit Kunden und Freunden wurde im Musikpark A1 ausgiebig gefeiert.

Gleichenfeier bei Büsscher & Hoffmann

Ende November ging nur knapp 2 Monate nach dem Spatenstich für die neue Lagerhalle bei Büsscher & Hoffmann in Enns ein weiterer wichtiger Meilenstein über die Bühne. Mit dem Richtfest wurde die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert.

Ein großes Dankeschön ging an Baumeister Ing. Schornsteiner und die ausführenden Firmen Mitter Bau, Weisshaidinger, Enzenhofer, FDD, Denotec und JET Gruppe. Nach Ansprachen und Verlesung des Zimmermannsspruches wurde bei Grillhendl und Getränken mit Arbeitern, Bauleiter und Technikern über das neue Bauwerk gefachsimpelt.

Baulich ist man voll im Zeitplan, die Fertigstellung des Lagers ist für Anfang 2018 geplant. Durch das neue Logistikzentrum wurde der Grundstein für die geplante Standorterweiterung gelegt um für die angestrebte Umsatzsteigerung und die Anforderungen der Kunden nach kurzen Lieferzeiten, sowie für die Anforderungen der Zukunft bestens gerüstet zu sein.

 

Expertenforum „das genutzte Dach“

Bereits zum dritten Mal fand am 5. Oktober im Fleming’s Conference Hotel das Expertenforum „Das genutzte Dach“ statt.

Insgesamt informierten sich mehr als 90 Architekten und Planer über alle Themen rund ums genutzte Dach und holten sich nützliche Tipps über den fachgerechten Aufbau. Neben Vortragsrunden rund ums Thema genutztes Dach wird in diesem Format in Expertengesprächen im kleineren Rahmen auch auf konkrete Detailfragen eingegangen. Eine gelungene Veranstaltungsreihe, die sich jedes Jahr über steigende Teilnehmerzahlen freuen kann.